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Mit der Empfehlung werden die Rechte und Pflichten beim Zug um Zug Tausch von Europaletten geregelt. (siehe auch Ziffer «1.2 Aktuelle Problematik» in der Empfehlung)

Trägerschaft der Empfehlung ist GS1 Schweiz und ASTAG. Die Empfehlung wurde durch eine gemeinsame Fachgruppe bestehend aus Vertretern von Unternehmungen aus Industrie, Handel und Dienstleitung erarbeitet. (siehe auch «Autoren und Mitwirkende» in der Empfehlung).

Jedes Unternehmen muss sich einzeln registrieren – Registrierung einer Holding Struktur mit mehreren Unternehmungen sind nicht möglich. Grundsätzlich muss sich der gesetzliche Vertreter bzw. der für dieses Rechtsgeschäft bevollmächtigte Mitarbeiter der Firma registrieren – falls eine Kontaktperson die Registrierung vornimmt muss diese Eigenschaft per click bestätigt werden.

Mit der Registrierung verpflichten sich Unternehmungen die Regelungen der GS1 Empfehlung «Tausch von Europaletten» einzuhalten. Ein Ausschluss ist möglich wenn die Regelungen nicht eingehalten werden. Die Registrierung muss nicht erneuert werden, eine Löschung der Registrierung ist per Mail an GS1 Schweiz jederzeit möglich.

Die Registrierung ist kostenlos.

Ja, registrierte Firmen sind berechtigt das Label «Fair Palett Player» als Logo in der Kommunikation zu verwenden.

GS1 Schweiz führt eine jährliche, freiwillige Markterhebung von spezifischen Kennzahlen durch. Die Resultate werden auf der Website anonymisiert publiziert. Anhand dieser Kennzahlen können die Tauschteilnehmer eine Eigenbeurteilung Ihres Engagements im Zusammenhang mit den eigenen Europaletten erreichen.

Eine Übersicht der EPAL Lizenznehmer in der Schweiz finden Sie auf www.epal.ch. UIC hat zur Zeit keine Lizenznehmer in der Schweiz.

Der freie Europaletten Pool ist in der Schweiz das dominierende Verfahren im Mehrweg-Ladungsträgermanagement. Das System basiert auf einem Tauschverfahren, an dem alle Benutzer von Europaletten frei teilnehmen können, unabhängig davon wie der Benutzer in den Besitz der Europaletten gelangt ist. Das Tauschverfahren wurde mit dem Ziel eingeführt, eine schnelle und kostengünstige Verfügbarkeit von Paletten für jeden Teilnehmer zu gewährleisten. Idealerweise erfolgt der Tausch Zug-um-Zug, d.h. eine Vollgut-Palette wird gegen eine Leergut-Palette getauscht. (siehe auch Ziffer «1.1 Geschichte» in der Empfehlung)